Wie das Kinderzimmer ordentlich bleibt

Nie mehr Chaos im Kinderzimmer - dieser Wunsch wird wohl leider unerfüllt bleiben. Aber gegen das Chaos gibt es ein paar kleine Tipps und Tricks, die das Aufräumen erleichtern.

 

1. Gemeinsam ausmisten

Spielzeug, das immer nur in der Ecke liegt, kannst du mit deinem kleinen Schatz am besten gemeinsam aussortieren. Trefft bei jedem Gegenstand eine gemeinsame Entscheidung: Was bleibt im Zimmer, was kommt für eine Weile in den Keller, was verschenken, verkaufen oder spenden wir, was werfen wir weg? So wird mehr Raum für die wirklich geliebten Spielsachen geschaffen und direkt eine Grundordnung ins Kinderzimmer gebracht.

 

2. Regelmäßiger Aufräumtermin

Das Aufräumen sollte zur Routine gehören: Ein regelmäßiger Zeitpunkt schafft ein System und die Kleinen wissen bereits vorher, wann wieder aufgeräumt werden muss. Die Abstände zwischen den einzelnen Terminen sollten nicht zu groß werden, damit jedes Mal nur wenig weggeräumt werden muss und dein Schatz ein schnelles Erfolgserlebnis hat - statt irgendwann vor einem kaum zu bewältigenden Haufen zu stehen. Beispielsweise können jeden Tag die letzten fünf Minuten vor dem Abendessen zum Aufräumen genutzt werden, sodass vor dem Schlafengehen kein Stress mehr entsteht

 

3. Ein System schaffen

Wenn jedes Spielzeug seinen festen „Schlafplatz“ hat, ist es einfacher die Ordnung aufrecht zu erhalten. Darf Dein Kind mitentscheiden, was wo hingehört, fällt es ihm leichter, die Ordnung später auch einzuhalten.

Außerdem ist es wichtig, wie sehr die Kinder aufräumen müssen: Haben sie zum Beispiel ein schönes Haus aufwändig aus kleinen Steinen aufgebaut, dürfen sie es beim Aufräumen stehenlassen. Sie fühlen dadurch in ihren Fähigkeiten bestätigt und das Aufräumen ist nicht so sehr negativ behaftet.

 

4. Viele Schubladen, Kisten und Schachteln

Zu viel Spielzeug im Zimmer und übervolle Kisten erschweren es, eine Grundordnung aufrecht zu erhalten. Deshalb sollte es viele kleine Kisten und damit einen bestimmten Stauraum für jeden Gegenstand geben – und mit Farben und Bildern kann man die Kisten und Schubläden zusätzlich kennzeichnen. Viele praktische Kisten und Aufbewahrungsmöglichkeiten findet ihr hier.

 

5. Klare Anweisungen und konkretes Lob

„Räum dein Zimmer auf!“ -  das ist ein Satz den keiner in seiner Kindheit gerne gehört hat. Er ist auch nicht besonders wirkungsvoll, da die Aussage viel zu allgemein gehalten ist. Es hilft den Kindern, wenn sie klare Anweisungen bekommen, wie „Leg alle Steine in die Kiste und stelle alle Bücher in dieses Regal.“

Dasselbe gilt auch für das Lob: je konkreter, desto effektiver. Kinder wollen gesehen werden, und je mehr Detail man würdigt, desto glücklicher strahlen sie. Und so sind sie auch beim nächsten Aufräumen viel motivierter!

 

 

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