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Schnuller: Ja oder Nein? - Die große Frage

 

Warum überhaupt Schnuller verwenden?

Jedes Baby kommt mit einem Saugreflex auf die Welt – schon in Mamas Bauch nuckeln Ungeborene an ihrem Daumen. Dieser Saugreflex stellt die Nahrungsaufnahme beim Stillen oder Füttern mit dem Fläschchen sicher. Darauf wird auch die beruhigende Wirkung des Nuckelns zurückgeführt – instinktiv weiß das Baby, dass ihm das Saugen das Überleben sichert. Wenn ein Baby weint, kommt es zur Beruhigung oft an Mamas Brust oder bekommt sein Fläschchen, auch wenn es gar keinen Hunger hat. Dabei schlafen viele Babys auch recht schnell ein. 

Ein Schnuller kann den selben Effekt haben – das Kind beruhigen, und beim Einschlafen helfen. Das ist sowohl zu Hause praktisch, aber auch unterwegs, wenn keine Gelegenheit zum Stillen besteht oder kein Fläschchen dabei ist. Allerdings hat ein Schnuller auch verschiedene Nachteile:

 

  • Schnuller sind künstliche Sauger und können beim Baby zum falschen Saugen an der Brust führen. Diese so genannte Saugverwirrung kann Stillprobleme nach sich ziehen, welche die Gewichtszunahme beim Baby beeinflussen können. Deshalb ist es besonders wichtig, den passenden Schnuller für das Kind auszuwählen.

 

  • Durch Schnuller wird die Zeit, die das Baby an der Brust der Mutter verbringt eingeschränkt, was die Milchbildung der Mutter negativ beeinflussen kann.

 

  • Das Nuckeln am Schnuller kann Kieferfehlstellungen begünstigen. Sobald sich die ersten Zähnchen zeigen, sollte auf deren Stellung geachtet werden. Wenn diese schief wachsen, kann der Schnuller die Ursache sein. Fehlstellungen zeigen sich insbesondere bei den Schneidezähnen des Oberkiefers, wenn diese durch den Sauger dauerhaft nach vorne gedrückt werden.

 

  • Kinder, die einen Schnuller hatten, brauchen häufiger eine logopädische Behandlung. Es ist besser, sich das Kind nur ohne den Schnuller artikulieren zu lassen, da es sonst zu Sprachstörungen wie Lispeln kommen kann.

 

  • Nicht zu vernachlässigen ist, dass Kindern, welche an den Schnuller gewöhnt sind, dieser früher oder später abgewöhnt werden muss – und das Abgewöhnen des Schnullers kann sehr nervenaufreibend für alle Beteiligten sein.

 

Die Alternative zum Schnuller ist für viele Kinder der Daumen. Dieser ist allerdings nicht weniger schädlich und viel schwieriger wieder abzugewöhnen, da er angewachsen und deshalb immer in Reichweite ist.Auch ist der Daumen zum Nuckeln keineswegs optimal geformt. Er drückt noch stärker als ein Schnuller gegen den im Wachstum befindlichen Kiefer und die darin angelegten Zähne - und es kann schneller zu Fehlstellungen kommen.

Eine gute Lösung kann ein kiefergerecht geformter Schnuller aus flexiblem Naturkautschuk sein. Dieses Material ist wesentlich besser geeignet als Silikon, da Silikon schneller porös wird und leichter kleine Stückchen abgeknabbert werden können. Um ungewünschte Folgen zu vermeiden sollte der Schnuller dem Kind nur bei Bedarf und kurzzeitig gegeben werden - das erleichtert auch die spätere Abgewöhnung. Zahnärzte sind der Ansicht, mit der Abgewöhnung sollte im zweiten Lebensjahr begonnen werden. Auch sollte der Schnuller auf keinen Fall bereits in den ersten Lebenswochen gegeben werden, da es zunächst wichtig ist, dass das Kind seinen Saugreflex zur Nahrungsaufnahme nutzt und die Geborgenheit der Eltern spürt.

 

Mit dem Schnuller unterwegs

Zu Hause kann der Schnuller schnell mal gesäubert werden, wenn er auf dem Boden landet. Unterwegs gestaltet sich das schwieriger. Mit einer Schnullerkette wird verhindert, dass der Schnuller herunterfällt und bis zur Reinigung nicht mehr nutzbar ist. Auch mit einem Schnullertuch kann der Schnuller vom Kind einfacher festgehalten werden und fällt nicht mehr so schnell herunter.

  

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